Von Geistern und Verstorbenen – Interview mit einem Medium

Noch immer gibt es viele Missverständnisse und offene Fragen, was das Thema Geister und Seelen Verstorbener betrifft, die von Ängsten vor dem Unheimlichen und Unsichtbaren befeuert werden – auch unter Hexen. Im heutigen Interview hören wir die professionelle Einschätzung von Jenseitsmedium Kristina Iskova (IG: @medium_kristina ).

Ich bin Kristina, 32 Jahre, Hexe, Heilpraktikerin, Parapsychologin, Mediale Beraterin und Jenseitsmedium. Ursprünglich kommend aus der Wirtschaft und nun tätig im Kulturbereich, hatte ich nur im Privaten mit der Spiritualität, Magie und Hexerei zu tun. Auf meiner spirituellen Reise erfuhr ich, dass ich eine uralte Seele sei, die sich aktuell wohl in ihrer allerletzten irdischen Inkarnation befindet. Ich gehöre einer Hexenfamilie an, die ihr Wissen an ihre Kinder weitergab und immer noch gibt. Meine Gabe entfaltete sich erst nach einer Nahtoderfahrung 2012. Ich muss zugeben, dass ich wohl eines der wenigen Medien zu sein scheine, das weder Verstorbene als Kind wahrnehmen konnte, noch sich an „Geisterfreunde“ erinnern kann. Allerdings erinnere ich mich an ein ganzes Team von Schutzengeln und Begleitern, die aber alle älter zu sein schienen und mir das Gefühl gaben, nie alleine zu sein.

Wann hast du zum ersten Mal gemerkt, dass du eine besondere Gabe hast und wie hast du sie entwickelt?

Ich selber habe es zum ersten Mal vor ungefähr sechs / sieben Jahren, während einer langen und schweren depressiven Phase gemerkt. Da passierten mir bis dato unerklärliche Phänomene, wie zum Beispiel erste Jenseitskontakte oder Vorahnungen, die sich im Nachhinein als wahr entpuppten. Allerdings glaube ich mittlerweile – auch mit dem neu dazu erworbenen Wissen -, dass der Grundstein dafür bereits mit der Geburt gelegt und mit meiner Nahtoderfahrung im Jahr 2012 besiegelt wurde. Entwickeln habe ich sie allerdings gar nicht müssen, sondern sie kam einfach so. Erstmals in Form einer inneren Stimme, die nicht meine war, sondern die meiner Großmutter. Später, in den Ausbildungen, habe ich die Gabe kontrollieren gelernt und auf Zeichen zu achten.

Hattest du eine Person, die dich angeleitet hat, eine Art Mentor*in?

Die ersten zwei Jahre nicht, nein. Weil ich erst einmal selber herausfinden wollte, was mit mir „nicht stimmte“ und zugegeben: Ich wusste damals nicht, dass man das trainieren kann. Was ich aber bereits wusste, war, dass es Verstorbene waren, die ich sehen konnte. Also habe ich viel darüber recherchiert und bin so über die TLC-Show „Long Island Medium“ und „Welt im Wandel TV“ zu all den anderen Infos gekommen. Ich bin durch Recherchen von einer Sache zur Nächsten gestolpert, dank des Suchalgorithmus des Internets. Die erste reale Anlaufstelle wurde mir aber von einer sehr guten Freundin und Psychologin empfohlen. Kerstin war das erste Jenseitsmedium und die erste Beraterin, mit der ich meine ersten Schritte machte. Allerdings waren es keine Jenseitskontakte, sondern eher Familienaufstellungen, Schattenarbeiten und Selbsterkenntnis-Sitzungen. Meine erste Mentorin war CSNU-Medium Melanie Ladewig. Bei ihr absolvierte ich auch meine erste Ausbildung zum Jenseitsmedium. Mittlerweile kann ich auch mit Stolz die berühmten Medien Gordon Smith, James Van Praagh und Marcus Menzel und Cindy Kaza zu meinen Mentoren zählen. Von Cindy lernte ich sehr viel Praktisches, wie Psychometrie, Remote Viewing und Intuitives Schreiben und von Markus, dass paranormale Phänomene keine TV-Tricks, sondern tatsächlich real sind.

Haben einige deiner Verwandten dieselbe Gabe?

Ja. Zumindest, wenn man meiner Tante glauben mag. Sie erzählte mir, dass wohl alle in unserer Familie (mütterlicherseits) hellsichtig seien. Allerdings sei ich wohl die bislang Einzige, die Verstorbene wahrnehmen kann.

Denkst du, dass die Gabe angeboren ist oder auch erlernt werden kann?

Es kommt drauf an, was du unter „Gabe“ verstehst. Viele Jenseitsmedien machen einen großen Unterschied zwischen einem Psychic (psychisch/hellsichtig) und einem medialen Medium. Diese lernt man aber in der Ausbildung kennen. Hier mag ich auch den Lieblingsspruch vieler meiner Mentoren zitieren: „All Mediums are Psychic. But not every Psychic is a Medium“. Sprich: Medium sein kann jeder werden. Das kann man trainieren. Wir alle sind medial. Wir wurden intuitiv und sensitiv geboren, nur verlernen wir das im Laufe der Zeit oder es wird uns abtrainiert, weil es nicht in die Gesellschaft passt. Doch Verstorbene wahrnehmen kann wohl nicht jeder. Es ist wie mit dem Erlernen eines Instruments: Alle können lernen Klavier zu spielen, aber nur einige wenige werden Konzertpianisten. Allerdings gibt es schon Indizien, an denen man erkennen kann, ob ein Mensch „zu einem Medium geboren“ sei. Ohne jetzt groß wissenschaftlich zu klingen, neigen Menschen, die ohnehin sehr kreativ veranlagt sind, eher zu hellsichtigen und medialen Fähigkeiten, wohl weil beides im selben Hirn-Areal liegt. Ich habe kürzlich auch gelesen, dass man solche Veranlagungen bereits im Geburtshoroskop ablesen könne. Je nachdem, Wie und Wo der Neptun im Geburtshoroskop steht, hat es unterschiedliche Ausprägungen auf die Hellsinne. Um aber die Frage zu beantworten, wie ich darüber denke, so denke ich mittlerweile, dass solche Feinheiten (speziell: Kommunikation mit Verstorbenen) angeboren sind oder durch eine Nahtoderfahrung oder ein traumatisches Erlebnis aktiviert werden.

Wie fühlt es sich für dich an, dich mit der Geistwelt zu verbinden? Welche Sinne werden angesprochen? (visuell, auditiv, etc.) Gibt es einen Energie-Shift, an dem du merkst, dass Botschaften durchkommen?

Hmm schwierig,.. hättest du mich das früher gefragt, da hätte ich dir bis ins kleinste Detail alles beschreiben können. Heute „passiert“ es einfach. Was allerdings mein Erkennungszeichen seit jeher ist: Wenn ich mich mit der geistigen Welt verbinde, bekomme ich das Gefühl von Kribbeln oder Streichen an meinem Kopf. Besser gesagt, es fühlt sich so an, als ob man mir mit einer unsichtbaren Hand über das Kronenchakra streichelt. Gleichzeitig verspüre ich einen kühlen Lufthauch an meinem Gesicht und der Schulterpartie. Ich bin hellwissend, hellsehend und hellfühlend. Das sind auch die Sinne, die am ehesten und stärksten anspringen. Ab und zu höre und rieche ich bei Jenseitskontakten etwas, aber das ist eher in Ausnahmefällen. Einmal habe ich einer Bekannten einer meiner Freundinnen bei der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte geholfen und da habe ich tatsächlich den Geruch von verbranntem Holz und Blumenparfum wahrgenommen.

Was war das beeindruckendste Erlebnis, das du als Medium hattest?

Da gibt es mittlerweile so einige. Zwei blieben mir doch besonders in Erinnerung. Es war mein allererster Workshop bei Cindy und auf Englisch und ich hatte bis dato auch noch nie so einen intensiven Kontakt gehabt. Es zeigte sich ein ehemaliger Kamerad und Freund meines Gegenübers. Er zeigte seine letzten Lebensminuten als Soldat im Vietnamkrieg. Er wurde aus dem Hinterhalt von hinten erschossen. Er ließ mich alle Empfindungen von Schmerz und dem Ausfallen seiner Geräte und Verlust des Augenlichtes spüren. Meine Augen fielen buchstäblich zu und meine Webcam fiel aus. Die ließ sich auch nicht mehr einschalten.

Einen anderen einprägsamen Jenseitskontakt hatte ich irgendwann im März diesen Jahres. Da habe ich ein Kind aus der geistigen Welt gechannelt. Solche Sitzungen gehen immer sehr nah, denn Kinder sind besonders stark in ihrer Kommunikation und dem Überbringung von Gefühlen. Ich erinnere mich nicht mehr genau an die Details, aber die Mutter war so dankbar. Das beantwortete auf einmal eine tiefsitzende Frage in mir: „Warum ich das hier mache?“ – Weil es nichts Schöneres gibt als Menschen ohne viel Aufwand, Trost, Heilung und Freude zu schenken.

Gibt es deiner Meinung nach unterschiedliche Arten von Geistern, z. B. Verstorbene, Engel, Dämonen etc.? Wenn ja, wie unterscheidet sich die Arbeit mit ihnen?

Ja, gibt es. Auch weil ich einigen bereits selbst begegnet bin. Allerdings glaube ich auch, dass die Menschen versuchen Objekte und Phänomene zu definieren und allem einen Namen zu geben. Für mich ist es einfach nur (und bitte entschuldige, dass es eventuell grob und unachtsam rüberkommt) – aber für mich ist es einfach nur Energie, die ihre Form und Absicht ändert. Vor allem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Personen auch nur das Wesen erscheint, an welches der oder diejenige glaubt. Glaubt einer bspw. an Gott oder ist religiös aufgewachsen, wird er/sie höchstwahrscheinlich einen Engel sehen. Allerdings gibt es Dämonen in dieser Form, wie man sie aus dem TV kennt, nicht. Ich habe bis jetzt zwar einmal ein merkwürdiges Phänomen beobachten können, was in die Richtung eines Dämons gehen könnte, aber diese Person war psychisch auch etwas angeschlagen. Daher weiß ich nicht, ob es nicht einfach eine weitere Projektion seiner Psyche war. – Was ohnehin ja, die wahre Bedeutung des Wortes ist.
Aber um zurück auf deine Frage zu kommen: Ich arbeite weder mit Engeln, Göttern oder vollziehe irgendwelche Rituale. … nicht mehr. Das tat ich früher als sogenannte „Baby Witch“. Aber ich bin auch leicht abergläubisch geworden und es sind einige Sachen in der jüngsten Vergangenheit passiert, die ich in Verbindung mit Altären und Ritualen bringe, da lasse ich seit jeher die Finger von.

Engelserscheinung

Können die Geister Verstorbener wirklich in unserer Dimension „steckenbleiben“? Wenn ja, warum?

Schwierige Frage, mit der ich mich auch bereits auseinandergesetzt habe. Ich wurde zwar nach dem Glauben des englischen Spiritismus ausgebildet und die sind der Meinung, dass nichts dergleichen existiert. Ich habe aber auch andere überzeugende Meinungen gehört und mag es gerne so formulieren: Wo sich alle einig sind, ist die Tatsache, dass die Seele den Körper verlässt, wenn ein Mensch stirbt. Es ist nur Energie übrig, die nicht an einen festen Körper gebunden ist. Diese Energie kann ungehindert wandern. Und wenn wir an jemanden in der geistigen Welt denken, ist er oder sie auch bei uns. Doch: Ein meines Erachtens sehr wichtiger Punkt – die spirituelle Welt redet immer von Licht und Liebe, von unbegrenzter Freiheit und Sorglosigkeit. Wir wollen unserem Gegenüber das Gefühl von Frieden, Trost und Hoffnung geben. Woher kommt dann der Glaube, dass eine Seele zwischen Dimensionen stecken bleibt? Ich persönlich hatte einst ein Reading bekommen, wo mir erzählt wurde, dass einer meiner Verwandten zwischen den Dimensionen stecken würde. Sie hätte wohl noch einiges, was sie hier festhält. Das hat mich, als damals Unwissende, fertig gemacht. Ich habe mir Sorgen gemacht und den Kopf zerbrochen, was es nur sein kann, dass sie keinen Frieden findet. Und dann fand ich einen Sündenbock! Zuerst empfand ich Wut, später überlegte ich mir, wie ich dieser Person helfen könne, damit er seinen Kram auf die Reihe bekommt und die Seele weiterziehen kann. Du verstehst, worauf ich hinaus will? Ich finde solche Aussagen machen einen eher kaputt und versetzen einen in Angst. Ich verstehe ja, den Gedanken des „unfinished business“. Dies wird auch sehr gerne in Filmen oder TV-Serien genutzt, um letzlich zu zeigen, wie so ein Jenseitskontakt ablaufen kann. Doch die Realität sieht anders aus. Nicht so dramatisch. Natürlich gibt es solche Fälle (bzw. Berichte) von Jenseitsmedien, die erzählen, dass ein*e Verstorbene*r nun überrascht sei, dass das Ende doch so plötzlich aufgetreten ist und man hätte ja noch so viel vor. Aber bewiesen ist auch, dass der Mensch sich gewahr wird, wenn die Seele bereit ist, den Körper zu verlassen. In dieser Zeit hat man noch die Möglichkeit alles „Unfertige“ zu erledigen. Und sollte es mal wirklich etwas geben, dass sie unbedingt noch erledigen möchte, entscheidet sich eine Seele zur Wiedergeburt.

Was, glaubst du, passiert, wenn sie weiterziehen?

Ich bin überzeugt, dass wir alle zur einer großen Seelenfamilie gehören. Manch einer vergleicht es gerne mit einem Laib Brot, wo „Brotstücke“ (als Seelen) auf der Erde inkarnieren. Ich empfinde es als eine riesengroße Esche mit vielen Ästen und Blättern. Jeder Ast ist eine Seelenfamilie, also zum Beispiel „Du“ mit deiner Familie und Freunden und Bekannten. Die Blätter repräsentieren also die einzelnen Seelen. Irgendwann begegnen wir uns hier auf der Erde und gehen ein Stück zusammen. Wir inkarnieren, erfüllen Aufgaben und gehen am Ende unseres Lebens zurück bspw. in diese Esche und teilen unsere Erfahrungen mit dem Großen Ganzen. Haben wir unsere Erfahrungen hier auf der Erde erledigt, ziehen wir weiter.

Glaubst du an Reinkarnation? Wenn ja, warum?

Ja, nicht nur weil ich selbst schon Erfahrungen machen durfte, sondern weil es mittlerweile auch nachweisbare Berichte auch von berühmten Personen gibt. So soll es einen Jungen in Australien geben, der meint, er wäre im früheren Leben Prinzessin Diana gewesen. Oder gibt es auch einen gut nachgewiesenen Bericht von der schwedischen Schriftstellerin Barbro Karlén, die meint, die Reinkarnation von Anne Frank zu sein. Letzteres ist besonders spannend, weil sie Kontakt zum noch lebenden Cousin von Anne Frank aufgenommen hatte und der Cousin später Sachen berichtete, die sonst keiner kennen kann. Ich für meinen Teil soll bereits im 19. Jahrhundert gelebt haben, ebenfalls als Frau. Allerdings waren wir wohl eine gutsituierte Familie gewesen, weil ich eine Nanny hatte. Diese sei in diesem Leben meine Tante gewesen. In meinem früheren Leben soll ich wohl Zeugin an ihrem Mord gewesen sein. Dieses traumatische Erlebnis hätte ich wohl nie verkraftet und in meine jetzige Inkarnation mitgenommen. Als nun meine Tante 2012 starb, hatte ich in derselben Woche den Unfall mit dem Nahtoderlebnis.

Wie sieht eine Sitzung mit deinen Klient*innen aus?

Eine Sitzung dauert ungefähr 25 Minuten. Bevor ich beginne, erzähle ich, wie ich arbeite, wie ich die Botschaften empfange, gegebenenfalls auch wie ich Medium geworden bin und dann frage ich, ob der Klient die Sitzung gerne aufgenommen haben möchte. Wenn ja, schicke ich diese dann als Audio-Datei dem Klienten zu. Man kann auch jeder Zeit gerne Fragen stellen.

Was können nicht ausgebildete Menschen tun, um eine Seele ins Licht zu schicken, wenn sie paranormale Begegnungen mit den Geistern Verstorbener haben?

Diese Menschen haben mithilfe von Geräten die Möglichkeit, Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Egal, ob es sich hierbei um elektronische Geräte handelt oder um ein Ouija-Board. Wobei ich das letztere eher mit Vorsicht betrachte. Es mag zwar „nur“ ein weiteres Tool zur Kommunikation sein, sollte wegen seines Rufes aber nicht unterschätzt werden. Ich persönlich sehe es als ein weiteres Kommunikationsmittel, habe auch eins daheim, aber gut weggepackt, weil wir hier bei der Anschaffung wirklich verstörende Sachen beobachten konnten. 

Jedenfalls kann man mithilfe dieser Geräte Kontakt aufnehmen und herausfinden wie man der Seele helfen kann, wenn man das möchte. Ansonsten habe ich immer nach einer Sitzung den Raum ausgeräuchert und den Rauch durchs offene Fenster geschickt und den Verstorbenen so verabschiedet. Danach vollziehe ich gerne ein Cleansing und reinige den Raum. 

Bevor man dies jedoch macht, rate auch ich zum Selbstschutz. Egal, ob es in Form eines Spruches ist, oder einer Anrufung deines Schutzpatrons oder Kristallen und Talismanen. Nach diesem Ritual kann man auch ein Bad nehmen. 

Der Tod als Tor zum Jenseits

Was für ein Verhältnis hast du zum Tod?

Er ist mein bester Freund und stets an meiner Seite. Nein, Spaß bei Seite. Ich durfte ihn ja wirklich bei der Nahtoderfahrung „kennenlernen“ und eine Sache ist er nicht: Er erscheint weder mit einer Sense in der Hand, noch trug er eine Kutte. Mir erschien mir damals in einem purem weiß-gelben Licht mit einer blauen Korona. Wenn man dem glauben mag, dass der Tod einen abholt, dann erschien er mir in eben dieser Lichtkugel. Ich hatte weder Angst, noch irgendwelche Bedürfnisse. Ich fühlte mich wie eingewickelt in eine kuschelige Wärmedecke und dir wird deine Lieblingsspeise serviert. Es mag extrem verstörend klingen, aber ich freue mich auf unser nächstes Wiedersehen.

Was für ein Verhältnis hast du zu Magie und Hexerei?

Es ist ein Teil von mir geworden. Ohne das Wissen über Hexerei und Magie wäre ich nicht das, was ich heute bin. Ehrlich gesagt hat meine spirituelle Reise damals eben mit Hexerei und Magie begonnen. Sie gab mir anfangs Antworten auf Dinge und Situationen, die ich auf herkömmliche Weise nicht bekam. Heute, nach all den Ausbildungen in Naturheilkunde, Psychologie, Mediumismus und Grenzwissenschaften, kann ich sagen, dass viele Phänomene, die wir als „magisch“ ansehen, erklärbar sind. Aber eben nicht alles. Ich glaube, es war Prof. Dr. Walter von Lucadou, der meinte, es gebe ungefähr 30% von unerklärlichen Phänomenen, die man sich noch nicht erklären kann.

Gibt es etwas, das dich von anderen Medien unterscheidet?

Ja, ich biete Readings in drei verschiedenen Sprachen an. Deutsch, Englisch, Russisch. Außerdem habe ich in all den Jahren nur einige wenige Medien kennenlernen dürfen, die die „Gabe“ durch eine Nahtoderfahrung oder durch ein anderes traumatisches Ereignis bekommen haben. Ich habe mich einmal mit meinem Mentor Gordon Smith darüber unterhalten und ihn gefragt, ob es irgendeinen Unterschied machen würde. Er sagte, dass Menschen mit einem erlebten Nahtod sensibler und feinfühliger für bestimmte Situationen sind. Sie könnten diesen Zustand des Sterbens wohl besser beschreiben, als jene, die diese Erfahrung nicht gemacht hätten. Das macht das eine Medium nicht schlechter als das Andere. Nur wäre dieses eine Etwas und die Leichtigkeit nicht gegeben.

Möchtest du den Lesern eine Botschaft mitgeben?

Ja, gerne. Liebes, alles wird sich im richtigen Moment und zur gegebenen Zeit für dich entfalten und du wirst verstehen, warum du wie, wann und wo heute eben so gehandelt hast. Denn vergiss nie, du bist eine spirituelle Seele, die sich entschieden hat, grade jetzt in diese Zeit zu inkarnieren, um eine menschliche Erfahrung mit all ihren Höhen und Tiefen zu machen.

Vielen Dank für das interessante Interview, Kristina!


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